Landwirtschaft in der Stadt

Landwirtschaft in der Stadt

Der Tomatenfisch? Wie er unserer Landwirtschaft helfen kann.

 

Jeder zweite Mensch lebt in der Stadt, in den Industrienationen sind es sogar über 70 Prozent der Bevölkerung. Das dichte Leben produziert riesige Mengen Müll, Abgase und Abwasser auf engstem Raum. Die Frage ist, wie können möglichst viele Lebensmittel auf kleinstem Raum produziert werden? Und wie kann das ohne neue Umweltbelastungen geschehen?

 

Hier kommt das „Aquaponik“ System ins Spiel:

Kurz gesagt Fischzucht und Gemüseanbau werden parallel betrieben.

Ein geschlossener Produktionskreislauf der mit so gut wie ohne Fremde Hilfe sich selber versorgt. Die Lösung lautet „Tomatenfisch“.

 

Es handelt sich dabei nicht um Fische, die nach Tomaten schmecken, sondern um einen in sich geschlossenen Produktionskreislauf, der beides züchtet: Tomaten und Fische die in Symbiose arbeiten.

Die Tomaten brauchen die Nährstoffe, die die Fische ausscheiden, die Fische den Sauerstoff der Pflanzen. Es entsteht ein ressourcensparender, schon fast emissionsfreier Kreislauf und eine Form der Landwirtschaft, die so platzsparend ist das Sie problemlos mitten in der Stadt betrieben werden kann. So kann sich jede Stadt zum Teil selber versorgen und in der Zukunft hoffentlich auch einzelne Haushalte komplett.

 

Hier das Video dazu:

 

Foto: CC0 / Pixabay / sasint//CC0 / Pixabay / Capecodprof

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