Das Ende vom Einweg-Plastik in der EU

Das Ende vom Einweg-Plastik in der EU

Jedes Jahr gelangen gigantische Mengen an Plastik in die Ozeane. Mit den Gegenmaßen der Europäischen Union soll dies nun verhindert werden. Sämtliche Produkte aus dem Alltag sollen ersetzt werden.

Die Rede ist hier von Plastiktellern, Trinkhalmen und anderen Wegwerfprodukten aus Kunststoff, für die nun ein EU-Verbot ausgesprochen werden soll. Dazu einigten sich das EU-Parlament und die EU-Staaten.  Mit dem Verbot soll der Plastikmüll in der Umwelt und in den Weltmeeren vermindert werden.

Bereits im Mai hatte die EU-Kommission vorgeschlagen Strohhalme, Wattestäbchen, Einmalgeschirr und andere Wegwerfartikel aus Plastik zu verbieten. Auch die Verpackungen von Lebensmitteln und Trinkbechern sollen mit Reduktionszielen eingeschränkt werden. Die Vereinbarungen müssen offiziell noch bestätigt werden, damit diese vorrausichtlich in ungefähr 2 Jahren gültig werden.

Mit dem Plan soll der Ausstoß von Kohlendioxid um 3,4 Millionen Tonnen verringert und bis 2030 Umweltschäden in Höhe von 22 Miiliarden Euro vermieden werden. Auch als Verbraucher könnten insgesamt bis zu 6,5 Milliarden Euro eingespart werden.

Eine weitere Strategie beschreibt die Beteiligung von Herstellern, die die Umwelt mit beschmutzen. So müssten beispielsweise Tabakindustrien bald Kosten für das Einsammeln von Zigarettenstummeln übernehmen. „Wer Wegwerfartikel wie Zigaretten herstellt, wird künftig mehr Verantwortung für den Müll übernehmen müssen“, trug Bundesumweltministerin Svenja Schulze der Funke Mediengruppe Zeitung bei. „So könnte die Zigarettenindustrie zum Beispiel an den Kosten für die Reinigung von Stränden oder Parks beteiligt werden.“

Quelle: FAZ


Verbot für Plastik-Artikel

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